Das Freundschaftsbund- und das Lebensbundprinzip bilden das Fundament unseres Bundes. Als junger Student durfte ich von den Alten viel lernen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man 18 oder 90 Jahre alt ist. Uns alle vereint das gleiche Band. Heute sehe ich es als meine Aufgabe, den Aktiven etwas zurückzugeben. Mit großer Freude lade ich daher regelmäßig auf unser Haus zur Liederkneipe oder auch in meinen Gewölbekeller ein.
Richard (38 Jahre)
Alter Herr
Als junger Student fand ich bei Rhenania wahrhaftige Freunde. Nicht Leute, die einfach nett zu mir sind, sondern ehrlich. Diese Form des Umgangs, die ein ständiges gegenseitiges Fordern und Fördern kultiviert, führt dazu, dass jedes Mitglied erlernt, was es heißt, sich Anerkennung und Respekt zu verdienen und schafft Charaktere, die Selbstbewusst darin sind, zu wissen, was sie leisten können und wo ihre persönlichen Stärken liegen. In einer Epoche, in der es scheint, dass soziale Bindungen zumeist flüchtig, oberflächlich und trivial sind, ist dies etwas von großem Wert, an dessen Erhalt ich meinen Beitrag gerne leiste.
Kevin (34 Jahre)
Alter Herr
Bereits als Praktikant vor meinem Studium habe ich durch den Vater eines Freundes Kontakt zu Rhenania bekommen und ältere Mitglieder, also seine Bundesbrüder, kennengelernt. So war für mich klar als junger Student auch bei Rhenania aktiv zu werden, nachdem ich andere Verbindungen beschnuppert hatte.
In meinem ersten Semester wurde gerade das 100. Stiftungsfest, also der 100. Geburtstag der Verbindung gefeiert, das von vielen älteren Herren mit ihren Familien besucht worden war. Die Herzlichkeit, die Unvoreingenommenheit und das Wohlwollen, das mir als „unbekannter Neuling“ entgegengebracht wurde, hat mich sehr beeindruckt. Mit dem bundesbrüderlichen „Du“ gegenüber eigentlich (noch) fremden Männern waren Hürden übersprungen worden, wie man es nur unter guten Freunden kennt. Diese Erkenntnis war prägend für mein ganzes Leben – bis heute.
Jörg (86 Jahre)
Alter Herr
Was mich immer gehalten hat, war ein anständiges Miteinander – und die Fähigkeit, sich auf Augenhöhe zu streiten. Gerade auf den Conventen habe ich gelernt, dass man Konflikte aushalten und produktiv machen kann. Eine Tugend, die man nicht unterschätzen sollte.
Bastian (38 Jahre)
Alter Herr
Willst du uns besser kennenlernen?
Dann schau doch mal bei uns vorbei, unsere Tür ist immer offen und unsere Bar ist immer voll!